historie

Vor den Toren der Stadt.

Die Harkortstraße wurde Ende des 19. Jahrhunderts am Ostufer des Pleißemühlgrabens neu angelegt. Der Abschnitt nördlich der Straße des 17. Juni ist wesentlich älter und hieß zuvor „Hinter der Wasserkunst“, da sich die dortigen Häuser, von der Stadt aus gesehen, hinter der „Roten Wasserkunst“ befanden.  
Das Grundstück Harkortstraße 3 lag also einst vor den Toren der Stadt, gegenüber der alten Stadtbefestigung und der Pleißenburg (heute „Neues Rathaus“).

Die Pleißenburg 1642. Als Teil der Stadtbefestigung oft belagert und umkämpft, hier durch die Schweden im 30jährigen Krieg.

Schwarze Wasserkunst

Durch Wasserräder wurde Flusswasser in höher gelegene Speicher befördert und in ein Rohrsystem eingespeist.

Gustav Harkort um 1850.

Namenspatron der Straße ist Gustav Harkort (*1795 in Hagen -  gest. 1865 in Leipzig) ein Unternehmer, Bankier und Eisenbahnpionier der ersten Stunde. Bereits 1829 leitete er die Vorbereitungen für den Bau der Magdeburger-Leipziger Eisenbahn und gehörte zu den Gründern des Eisenbahn-Comittées, das sich die Schaffung eines deutschen Eisenbahnnetzes zum Ziel setzte. Eine der ersten Strecken, die realisiert wurde, war 1839 die Verbindung Leipzig-Dresden.

Blick vom Turm des Neuen Rathauses auf das 1888-95 von Ludwig Hoffmann im Stil der Neorenaissance erbaute Reichsgericht, heute Sitz des Bundesverwaltungsgerichts.

Telefunken

Einer der Mieter: die Telefunken, Gesellschaft für drahtlose Telegraphie.

Standort Leipzig Altstadt

SHOWROOM

Besuchen Sie unseren neuen Showroom! Lernen Sie das MERCATOR-HAUS kennen und vereinbaren Sie einen Termin zur Besichtigung unserer Räumlichkeiten in der Harkortstr. 3.

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